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Das war großes Kino! Am 12. Dezember hatten wir über 800 Kunden zur Kino-Premiere  „Der Hobbit – Smaugs Einöde“, dem zweiten Teil der Hobbit-Trilogie, in Hamburg, Essen, Frankfurt, Stuttgart und  München eingeladen. Und ich muss sagen: Ich bin total hin und weg! Mal abgesehen vom spannenden Plot um die Befreiung des Zwergenreichs Erebor, begeisterten mich vor allem die spektakulären Bilder und eine absolut liebevolle, realistische Umsetzung der Mittelerde-Fantasy-Welt. Die visuellen Effekte der Hobbits und der Landschaften sind einfach atemberaubend. Möglich macht dies die High Frame Rate (HFR)-Technologie, mit der die weltberühmte Produktionsfirma Weta Digital den Zuschauern 48 Bilder pro Sekunde präsentiert. Durch die Verdoppelung der Bildrate ist das Bild in 3D selbst bei rasanten Kampf-Szenen absolut flüssig.

 

Weta Digital aus Wellington in Neuseeland hat bisher fünf Oscars in der Kategorie „Beste visuelle Effekte“ gewonnen. Wer „Lord of the Rings“, „Avatar“ oder die jüngste Verfilmung „Der Hobbit – Smaugs Einöde“ gesehen hat, versteht, warum. Die Lebendigkeit im Film, die Brillanz und Echtheit der gestochen scharfen und extrem plastischen Bilder in Mittelerde sind einfach faszinierend. Faszinierend ist auch die Speicherleistung dahinter! Die „Render Wall“ von Weta – ihre zentrale Lösung zur Erzeugung digitaler Bilder – benötigte bereits während der Produktion der Herr der Ringe Trilogie 3.000 Prozessorkerne. Sieben Jahre später war diese Zahl für Avatar schon auf 34.000 Prozessorkerne angewachsen und die Storage-Anforderungen für den zweiten Teil der Verfilmung des Bestsellers von J.R.R. Tolkiens „Hobbit“ sind erneut gestiegen. Beinahe unvorstellbar: Die 5K-fähigen Kameras, die beim Dreh zum Einsatz kamen, bieten eine Auflösung von 5.120 auf 2.700 Pixel und ermöglichen eine Farbtiefe von bis zu 16 Bit. Bei einer Frequenz von 48 Bildern bedeutet dies einen Datenstrom von 950 MB/Sek. Nun fasziniert der Blockbuster insgesamt über 170 Minuten und wurde mit rund 50 Kameras gedreht – da kommt einiges zusammen!

 

Stolz bin ich natürlich darauf, dass Weta Digital auf unsere NetApp-Technologien setzen. Bereits für den ersten Hobbit-Film „Eine unerwartete Reise“ kam clustered Data ONTAP zum Einsatz, um einen unterbrechungsfreien Betrieb zu gewährleisten und IT-Störungen minimieren zu können. Unser geniales Storage-Betriebssystem sorgt zudem für die maximale Flexibilität und Skalierbarkeit, welche diese und zukünftige anspruchsvollen Workloads abfordern. Funktionalitäten wie z.B. FlexCache sorgen dafür, dass den einzelnen Render-Servern alle Daten vollautomatisch zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle zur Verfügung stehen – und dass mit maximaler Performance. Insgesamt liegen bei WETA mehr als 5PB Daten auf NetApp-Storage. Die Möglichkeit bei diesen Datenmengen unterbrechungsfrei skalieren zu können und und ebenso unterbrechungsfrei Daten auf neue Hardware ohne Migration und Downtime verschieben zu können, ist ein weiterer Betriebsvorteil, den das clustered Data ONTAP-Betriebssystem mit sich bringt.

Aber Bilbo Beutlin faszinierte nicht nur mich; viele der Gäste in Frankfurt schwärmten von dem zweiten Teil der Hobbit-Trilogie, als ich mich mit ihnen im Anschluss an den Film noch unterhalten konnte. Eine kleine Zusammenfassung zu unserem Event gibt es auf unserem YouTube-Kanal NetAppGermanyTV.

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