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Storage ist ein grundlegendender Bestandteil einer jeden IT Umgebung geworden. Das Thema Big Data wird aktuell sogar in Tageszeitungen diskutiert. Dies allein weist auf den großen Bedarf an Speicherplatz hin, der heute und in der Zukunft gebraucht wird. Auf der Suche nach Speicherlösungen nutzen immer mehr Unternehmen die Cloud um ggf. Kosten zu sparen oder aber auch einen besseren Service zu erhalten als es die eigene IT vielleicht leisten kann.

 

NetApp betreut Service Provider aus einer eigenen Abteilung heraus und daher sind mir die Diskussionen um SLAs (Service Level Agreements) und dem Preis pro GB (Gigabyte) natürlich auch nicht fremd. Ich dachte immer, der größte Vorteil der NetApp Architektur sind gerade für Service Provider die Effizienzfunktionen Deduplizierung und Komprimierung, die mit jedem Storage Controller mitgeliefert werden. Alle NetApp Storage-Effizienzfunktionen haben unseren Kunden aktuell weltweit ca. 7,2 EB (Exabyte) an Festplattenkapazität eingespart. Seit ONTAP 8.1 sprechen wir natürlich auch verstärkt über das Thema „non-disruptive operations“, also den unterbrechungsfreien Betrieb einer Storage-Umgebung ohne Ausfallzeiten für normalerweise benötigte Wartungsfenster. Auf der Cisco Live hatte ich das Vergnügen einem Service Provider zuzuhören, dem unsere FlexClone Technologie noch viel wichtiger ist als Deduplizierung oder Komprimierung und verbunden mit der Clustered Data ONTAP Technologie einen kostengünstigen Betrieb der Umgebung ermöglicht.

 

Der Einsatz von virtuellen Klonen ermöglicht NetApp Kunden Testumgebungen aufzubauen, um mehr als nur IaaS (Infrastructure as a Service) zur Verfügung zu stellen und weitere Services bis in das Applikationslevel anzubieten. Klar, nutzen Kunden auch die vorhin angesprochenen NetApp Features, aber erst durch das virtuelle Klonen, das Daten aus der produktiven Umgebung, ohne Nutzung von zusätzlichen Speicherplatz, einer Testumgebung zur Verfügung stellt, kann ein Preis pro GB erreicht werden, der marktgerecht ist. Zusätzlich werden dadurch wesentlich höhere Entwicklungsgeschwindigkeiten ermöglicht.

 

Der Support und die Entwickler können auf die produktiven Datenbestände zugreifen ohne die Produktion zu beeinflussen und gleichzeitig an Weiterentwicklungen arbeiten. Durch die Nutzung der Cloning-Technologie werden dabei die IT-Produktionskosten gesenkt und gleichzeitig wird eine Verbesserung der Qualität erreicht.

Abgerundet wird die Nutzung der Cloning-Technologie durch Automatisierung. Durch Automatisierung können Entwickler sich in komplett gekapselten Umgebungen auf Basis von NetApp Vservern virtuelle Storage-Systeme (unabhängig von Hardwareressourcen) erstellen. Dies geschieht ohne dem Storage-Administrator mehr Arbeit zu bereiten. Das geht natürlich auch nur mit einem Storage-System, das über offene Schnittstellen wie die ZAPI oder Storage-Automatisierungstools wie WFA (Workflow Automator) verfügt.

 

Der Preis pro GB ist vielleicht einfach nur der Anschaffungspreis des primären Storage-Systems geteilt durch Kapazität und Laufzeit - aber im Endeffekt kann ein Storage-Betriebssystem, wie NetApp Clustered Data ONTAP, auch weitere Abteilungen beeinflussen, die in der Erstellung eines kompletten Services wichtig sind und ebenfalls bei den Kosten mit einbezogen werden müssen.

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