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Vor kurzem habe ich einen Artikel zum Thema „Software Defined“ von Evan Powell (CEO von Nexenta Systems) gelesen:

http://www.silicon.de/41577965/die-storage-zukunft-liegt-in-einem-software-definierten-ansatz/ oder

http://www.searchstorage.de/themenbereiche/management/ressourcen/articles/390732/

 

Beim Lesen habe ich mir die Frage gestellt: Ist das alles Zukunftsmusik oder doch schon Realität?

 

Meiner Meinung nach ist Clustered Data ONTAP nichts anderes als Software Defined Storage (SDS) mit genau den Kriterien, die Herr Powell in seinem Artikel beschreibt. ONTAP unterstützt Block, Datei und Objektprotokolle, abstrahiert die darunter liegende Hardware für Datenspeicher und Datenmanagement, bietet offene API´s zur Integration in Geschäftsapplikationen, arbeitet mit allen gängigen Protokollen usw.

Das Konzept des Vserver ist  nichts anderes als SDS. Ein per Software definiertes virtuelles Storage System, das völlig unabhängig von der darunter liegenden Hardware ist. NetApp ist im Kern ja auch eine Software Firma. Unsere intellectual property steckt zu 95% in unserem ONTAP und wir werden auch wie eine Software Firma gemanaged. Wie unabhängig unser Betriebssystem von der Hardware ist beweist ONTAP Edge. Eine komplett virtualisierte Variante, die auf jedem beliebigen VMware Server läuft. Wenn man jetzt noch einen Schritt weiter geht und unsere FlexPod Lösung unter dem Aspekt „Software Defined Datacenter“ sieht, dann stellt man fest dass die Vision des Herrn Powell bereits zur Realität geworden ist:

 

Zitat: „Man stelle sich einmal vor, ein Rechenzentrum änderte sich von selbst – je nachdem, wie sich die Anforderungen einer Organisation verändern. Nehmen wir zum Beispiel ein Rechenzentrum, das erkennt, dass eine bestimmte Server-Anwendung mehr Speicher braucht oder ein bestimmter Desktop-Computer mehr Rechenleistung. Stellen wir uns weiterhin vor, dass das Rechenzentrum diese und andere anspruchsvolle Anpassungen bei Bedarf ohne Eingriff des Administrators oder zusätzliche kundenspezifische Software eigenständig vornimmt. Diese Vision nennen ich und andere ein Software-definiertes Rechenzentrum.“

 

Genau das leistet die FlexPod Architektur mit den entsprechenden Automatisierungs- und Orchestrierungstools bereits heute.

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